Netzwerkrouter mit UMTS-Failover
Erstkonfiguration
Da die Lösung werksseitig mit der Default-IP-Adresse 192.168.168.168 ausgeliefert wird, müssen die Administratoren zuerst dafür sorgen, dass ihre Konfigurationsworkstation mit dem Produkt kommunizieren kann. Das lässt sich entweder über eine Route oder über das Verschieben des entsprechenden Clients in das angesprochene Subnetz erreichen. Danach können sich die Verantwortlichen über einen Browser mit der Appliance verbinden. Sobald dies geschehen ist, startet ein Setup-Wizard. Um diesen anzuzeigen, sollte der Browser des Konfigurationsclients allerdings Popups zulassen.
Der Wizard fragt nun zunächst nach einem Passwort, um den Zugriff auf die Appliance abzusichern. Dieses Vorgehen gilt als vorbildlich, da es von Anfang an verhindert, dass irgendwelche Router mit Standardpasswörtern im Netz zum Einsatz kommen. Danach geht es an die Konfiguration der Zeitzone und der WAN-Anschlüsse. Dabei ist es möglich, den Internet-Zugang entweder über den regulären WAN-Port zu realisieren oder über das "Wireless WAN" (WWAN), in unserem Test war das der UMTS-Zugang. Als dritte Option können sich die Verantwortlichen dafür entscheiden, das WWAN als Ersatzzugang zu nutzen, wenn der kabelgebundene WAN-Port ausfällt (Failover). Diese Funktion ist mit Sicherheit für sämtliche Netzwerke mit Hochverfügbarkeitsansprüchen an die Internetverbindung von sehr großem Nutzen. Danach kommt die Konfiguration des WWAN-Zugangs an die Reihe, hier genügt es, das Land, in dem das Produkt betrieben werden soll auszuwählen. Die wesentlichsten Provider der betroffenen Region wurden bereits vordefiniert und stehen dann zur Selektion zur Verfügung (für Deutschland sind das T-Mobile, Vodafone, E-Plus, O2 und Quam). Sollte sich der gewünschte Provider nicht in der Liste finden, lässt sich der Zugang selbstverständlich auch manuell einrichten. Sobald die zur WWAN-Konfiguration erforderlichen Angaben vorgenommen wurden, fragt der Wizard noch nach einer LAN-IP-Adresse, zeigt eine Zusammenfassung der angegebenen Parameter an und führt dann die gewünschten Änderungen durch. Danach ist die Erstkonfiguration abgeschlossen und die Lösung gibt noch eine Meldung aus, dass sich die zuständigen IT-Mitarbeiter unter der neuen IP-Adresse wieder mit dem Produkt verbinden können.
