
Exchange Server stellen in vielen Unternehmen eines der wichtigsten Arbeitsmittel dar, da sie meist nicht nur den Mail-Verkehr, sondern auch die Verwaltung von Terminen und Kontakten übernehmen. Um so schlimmer, wenn ein solcher Server einmal ausfällt, dann steht oft das ganze Geschäft still. Deswegen ist es sinnvoll, Exchange Server redundant auszulegen, so dass ein Ersatzserver einspringt, wenn der eigentliche Exchange-Rechner Probleme bekommt. Für diese Aufgabe eignen sich neben dem kostspieligen und aufwändigen Microsoft Cluster auch Anwendungen wie WANSyncHA Exchange von CA, die für sich in Anspruch nehmen, preisgünstig und leicht administrierbar zu sein. IAIT hat sich das letztgenannte Produkt einmal näher angesehen. 

Bei dem Medienunternehmen Hofmann Infocom in Nürnberg bereiteten immer größer werdende Dateianhänge dem Postfix-Mailserver des Internet Service Providers zunehmend Probleme. Nachdem ein Umzug des Servers in das Unternehmen dieses Problem löste, aber neue hervorrief, entschloss sich Hofmann im April 2005, den alten Mailserver komplett abzulösen. Zur Auswahl standen Microsoft Exchange, das auf einer Open-Source-Lösung basierende Exchange4Linux sowie der Kerio Mailserver 6. Insgesamt migrierte das mittelständische Unternehmen rund 100 Benutzer auf das neue Mailsystem – und musste dabei einige Hürden nehmen. 