Es muss nicht immer Exchange sein
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Diese Aufgabe fiel in den Verantwortungsbereich des damaligen Administrator Florian Horst, der zwar die Systeme der Druckvorstufe komplett im Griff hatte, mit der relativ umständlichen Administration des Postfix-Mailserver unter Red Hat Linux 9 jedoch viel Zeit verbrachte. Da dies hohen Administrationskosten gleichzusetzen ist, entschied im April 2005 Ewald Wächter, Prokurist bei der Hofmann Infocom AG, zusammen mit Florian Horst, für die Produktion einen neuen Mailserver zu beschaffen. Wächters Überlegung ging dabei in Richtung Microsoft Exchange, da ein solcher Server in der Verwaltung bereits entsprechende Aufgaben erledigt. Um sich über weitere Alternativen zu informieren, wandte sich Administrator Horst zudem an das Systemhaus ZK-Computersysteme (ZKCS) im benachbarten Hersbruck, das seit April 1999 den Bereich der Druckvorstufe bei Hofmann betreut.
Jürgen Kochanski, System Engineer bei ZKCS und ehemaliger Administrator bei Hofmann, beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit Mailserver und administriert bei seinen Kunden unter anderem E-Mail-Systeme unter Linux und Unix sowie unter Exchange. Für die Bedürfnisse von Hofmann wählte er drei Alternativen aus: Einen Microsoft Exchange Server, Exchange4Linux auf Basis einer Open-Source-Lösung, das von Neuberger + Hughes kommerziell unterstützt wird und den Kerio Mailserver 6, den er auf einer Schulung des Herstellers kennen lernte und im Anschluss einer sechsmonatigen Testinstallation bei ZKCS unterzog.